Marienhospital Schwelm

Historie

Die Geschichte des Marienhospitals Schwelm

Das Marienhospital blickt auf eine über 100jährige Geschichte zurück: 1892 wurde der Grundstein gelegt, 1893 konnte es seiner Bestimmung übergeben werden. In den Annalen heißt es: „Die Vinzentinneren aus Paderborn wurde als gute Geister in das Haus geholt.“ Diese übernahmen im Auftrag der Kirchengemeinde St. Marien die Pflege der Kranken, kümmerten sich auch sonst um die Arme und Bedürftige und sorgten für die wirtschaftliche Führung und dabei für eine weitgehende ökonomische Eigenständigkeit der Einrichtung. So gab es bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts einen Gutshof nahe Schwelm, den die Schwestern betrieben, um die Versorgung des Marienhospitals sicherzustellen. Bis in die 1970er Jahre hinein blieben die Vinzentinnerinnen dem Marienhospital treu. Dann wurden sie ins Mutterhaus nach Paderborn zurückgerufen.

Dieser Geist der Vinzentinerinnen ist bis heute – mehr als drei Jahrzehnte nach ihrem Rückzug – kennzeichnend für das Marienhospital. Es ist ein den Menschen zugewandtes Haus. Abzulesen ist das an seiner Atmosphäre, an seiner Lage mitten in Schwelm und nicht zuletzt an der baulichen Entwicklung des Gebäudes: Seit Mitte der 1990er Jahre ist das Haus stetig erweitert und dabei insgesamt nachhaltig erneuert worden. Entstanden sind unter anderem ein Wahlleistungstrakt mit integrierter Intensivstation, ein weiterer Bettenbau sowie ein Aufwachraum.

Gerade die jüngere Historie des Marienhospitals ist eng mit dem Förderverein des Hauses verbunden. Er war 1978 gegründet worden, um das vitale Interesse der Schwelmerinnen und Schwelmer an ihrem Marienhospital zu dokumentieren. Seitdem sind über den Förderverein viele Unterstützer gefunden und nicht zuletzt Spenden gesammelt worden. Diese haben Investitionen ermöglicht, die unmittelbar dem Komfort der Patientinnen und Patienten zugute gekommen sind. Beispiele hierfür sind die Erweiterung der Cafeteria, die Errichtung einer Dachterrasse oder der Bau eines zusätzlichen Aufzugs.

Das nachhaltige Interesse der Kirchengemeinde St. Marien, das große Engagement des Fördervereins für und die mit Augenmaß betriebene Weiterentwicklung durch den Eigentümer haben insgesamt zu der positiven Entwicklung beigetragen, die das Haus heute prägt und trägt: Es ist für die Zukunft durch seinen Rang bei Bürgerinnen und Bürgern, seine moderne Ausstattung und seinen an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausgerichteten Fächerzuschnitt bestens gerüstet.

Hausgemeinschaften St. Augustinus